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Festakt zur Umbenennung mit der Senatorin Frau Dinges-Dierig

Festakt zur Umbenennung mit der Senatorin Frau Dinges-Dierig


Umbenennung – ein langer Weg zum Ziel

Der erste Versuch

1982 gab es den ersten Versuch einer Umbenennung der Schule. Im damaligen Reformprozess bestand die Gefahr, dass das Gymnasium – wie viele andere auch – geschlossen wird. Trotz Hoffen und Bangen blieb das Gymnasium jedoch weiter bestehen. Nur wie es weiter gehen sollte, war zu dem Zeitpunkt keinem wirklich bewusst.

Der zweite Versuch

Von 1982 bis 2004 gab es keinen weiteren Umbenennungsvorschlag. Dann jedoch kam ein neuer Vorschlag des Schulleiters Herrn Köker. Er schlug „Marion-Dönhoff-Gymnasium“ vor, was jedoch zu vielen Diskussionen führte, da Abwertungen wie „Dönergymnasium“ befürchtet wurden. Daraufhin wurde der Vorschlag abgelehnt.

Der erfolgreiche Versuch in einer Gemeinschaft

Im Jahr 2006 bildete sich eine Arbeitsgruppe zur Namensgebung. Aus elf Namensvorschlägen wurden vier herausgefiltert, darunter: Kurt-Körber-Gymnasium.

Die Entscheidung der Gruppe

Die Person Kurt Körber erfüllte alle Kriterien, die der Schulgemeinschaft für einen Namensgeber wichtig waren: Bezug zur Schulentwicklung, Verkörperung zivilisatorischer Tugenden wie Toleranz und Verantwortungsgefühl und einen Bezug zu Hamburg. Außerdem gibt es bisher noch keine Schule mit diesem Namen. In der Schulkonferenz am 8. Juni 2006 wurde der Umbenennung zugestimmt.

Der Beschluss

Am 12. September fanden sich die Gremien der Schulgemeinschaft zu einer Ganztageskonferenz zusammen, auf der unter anderem Ideen zum Umbenennungsfest gesammelt wurden. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass die Behörde den Namen schon am 14. September genehmigen würde. Wann genau und in welchem Ausmaß die Feier stattfinden würde, stand noch nicht fest – dafür aber, dass sie stattfinden würde.

Wieso überhaupt das Ganze?

Dazu äußerte sich unser Schulleiter Herr Köker "Unsere Schule unterliegt einer Umgestaltung, wobei die Umbenennung nur ein 'Baustein eines Gesamtkonzepts' ist."

Er fügte außerdem hinzu: "Wir sind eine Ganztagesschule geworden und haben seit einem Schuljahr eine Profilklasse 'Musiktheater', seit diesem Schuljahr zusätzlich auch die 'Forscherklasse' als Profilkasse. Das Gelände wird von Schülern für Schüler umgestaltet. Es wird versucht, die Wünsche der Schüler in die Schulgestaltung einzubeziehen. Die Schule kommt durch die neue Orientierung eine neue Identität. Zu dieser neuen Identität gehört auch ein neuer Name."

Der Stadtteilbezug

Hinzu kommt der Stadtteilbezug. Entweder man weiß gar nicht, dass Billstedt überhaupt ein Gymnasium hat oder dieses wird mit Vorurteilen überschüttet. Die Vorurteile den Stadtteil betreffend werden automatisch auf die Schule bezogen. Die Vorurteile gegen Billstedt bildeten sich vor Jahrzehnten und haben sich in den Köpfen vieler Hamburger festgesetzt. Hätten wir als Gymnasium mit dem Namen „Billstedt“ eine Chance, ein neues Image zu schaffen? Die Schule will sich nicht von unserem Stadtteil lösen! Ganz im Gegenteil: Es wird mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Die Schule soll im, mit und für den Stadtteil arbeiten.

Visionen und Wünsche für die Zukunft

Mit einem neuen Namen will unsere Schule ein neues Image aufbauen. Die Vision ist, dass ein guter Ruf der Schule auf den Stadtteil übertragen wird, da es andersherum nicht klappte. Somit ist die Umbenennung nicht nur für uns von Vorteil, sondern auch für unseren gesamten Stadtteil, wenn der Plan aufgeht.

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